die leere kommt immer wieder. sie ist wie ein sonnenstrahl der im auge weh tut. ich reibe und reibe und doch kommt keine träne.
ödnis ist am schlimmsten. regenlos zu sein an manchen tagen.
Donnerstag, 29. September 2011
Donnerstag, 15. September 2011
letztes wochenende gab es etwas merkwürdiges, sonderbares. ich war auf einem engen fluß in einem paddelboot unterwegs, unter mir grüne algen. sie sahen aus wie haare und ich stellte mir das dazugehörige flußwesen vor. ich kann mich nicht mehr ohne angst auf solchen gewässern bewegen, das ist etwas das ich in der kindheit niemals hatte. ich hatte keine angst vor wasser aber nun scheinen sich die phantasiewesen in mir zusammen zu rotten und mich immer in solchen gelegenheiten anzufallen.
irgendwann ging jedoch die angst und ich konnte das warme grün der in den fluss hineinreichenden bäume bewundern sowie deren riesen wurzeln in deren arme ich mich wünschte.
irgendwann ging jedoch die angst und ich konnte das warme grün der in den fluss hineinreichenden bäume bewundern sowie deren riesen wurzeln in deren arme ich mich wünschte.
machmal ist es, als würde sich ein dunkler schatten über mich legen. jemand formulierte das anders und schöner "plötzlich war winter in mir für eine lange zeit.". ich bin nicht glücklich. manchmal vergesse ich, dass es so ist aber dann stehe ich wieder vor mir selbst und merke das etwas nicht stimmt. ich bin mir selbst so fremd.
Montag, 12. September 2011
Montag, 11. April 2011
Als ich...
Als ich noch um mich selbst kreiste da fand ich mich schön und ich fand auch alle anderen in mir schön. Sie hatten keine Namen, sie brauchten sie nicht. Die einen hatten goldflirrendes Gefieder und die anderen nackte gläserne Haut.
Als ich noch klein war, da hatte ich viele Freunde in mir selbst. Wir spielten hinten am Fluss wo soviele Gedanken an den Blätterspitzen hingen.
Und als ich in die Welt der Menschen hinein ging da winkten sie mir zum Abschied und gaben mir rote Küsse auf meine Stirn.
Als ich noch klein war, da hatte ich viele Freunde in mir selbst. Wir spielten hinten am Fluss wo soviele Gedanken an den Blätterspitzen hingen.
Und als ich in die Welt der Menschen hinein ging da winkten sie mir zum Abschied und gaben mir rote Küsse auf meine Stirn.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Menschsein
Als würde man allein im Kino sitzen, auf die Leinwand schauen und den Film nicht sonderlich mögen. Warum das Alles hier? Ein ständiges Wiederkäuen von Ideen. Die Menschen bauen auf und reißen es nieder. Sie erfinden sich scheinbar neu und sind doch die Alten. Manchmal erscheint mir das Alles so fremd und fern. Ich begegne dem Wesen Mensch mit Unverständnis. Mein Hirn will die Hirnrissigkeit dieser Welt nicht begreifen und im Weiter empfinde ich nichts. Entkoppelt und Losgelöst schweben wir herum wie Luftballons.
Sonntag, 15. August 2010
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